Neuseeland hat einige hervorrande Jäger und Buschmänner hervorgebracht. Leider waren die meisten von ihnen keine besonders gute Autoren was Jadgbücher angeht - die meiste Literatur wurde von Jägern in Form von persönlichen Jagderlebnissen geschrieben. Daher sind die meisten Jagdbücher zwar gut zu lesen, es fehlt ihnen aber an Tiefe und Einblick in die hiesige Lebensweise des Wilds.
Rühmliche Ausnahmen sind hier die Werke der Co-Autoren Roger Lentle und Frank Saxton. Ihre Bücher beschäftigen sich sowohl mit dem Verhalten des Wilds als auch den Aspekten der Bejagung - inklusiver einiger guter Jagdgeschichten:
Ein weiteres gutes Buch zur Jagdpraxis - alles von Orientierung im Busch, Camps, Ausrüstung etc:
Ein Klassiker für sich sind die Erzählungen von Barry Crump. Bevor Barry Autor einer Bestsellerserie wurde arbeitete er in den unterschiedlichsten Berufen - und sein erster Job war der eines "Deer Cullers". Sein erstes Buch, "A Good Keen Man", wurde nicht nur ein Bestseller sondern prägte wie kein zweites das Selbstbild neuseeländischer Männer. Mit "he's a good keen man" bezeichnet man auch heute noch die Typ Rauhbein die bei Minusgraden einen reissenden Fluss durchqueren, anderthalbtausend Meter aufsteigen und dem Wind und Regen auf den Bergen trotzen um einen Hirsch aus dem Busch zu tragen. Barry's Buch ist auf alle Fälle lesenswert und gibt seltene Einblicke in das Leben eines Deer Cullers zu jener Zeit als die Hügel noch unter der Last des Rotwilds zusammenbrachen.
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